Für konkurrenzfähige Unternehmen ist eine stetige Weiterbildung der Mitarbeiter essenziell. Wer für das Coaching auf externe Dienstleister zurückgreift, kann dabei von einigen Vorteilen profitieren.
Intern versus Extern
Wenn ein Unternehmen mit der Zeit gehen, sich offen für neue Trends und Innovationen zeigen und ganz nebenbei neue Strategien zur Bewältigung seiner Probleme ergründen will, dann ist das Mittel der Wahl oft Coaching. Früher oder später stellt sich allerdings die Frage, wer die Weiterbildung in die Hand nehmen soll. Internes Coaching durch eigene Mitarbeiter und Führungskräfte bietet auf den ersten Blick einige Vorteile. Die Strukturen im Unternehmen sind bekannt, ebenso die Ansprüche, Vorlieben und Persönlichkeiten der Mitarbeiter. Außerdem ist ein Coach aus den eigenen Reihen oft vergleichsweise kostengünstig – ein nicht zu unterschätzender Faktor.
Spezialisten mit großem Wissensschatz
Auf der anderen Seite stehen externe Dienstleister, die Coachings und Trainings in unterschiedlichen Bereichen anbieten. Sie sind dementsprechend oft teurer, bieten allerdings auch einige Vorteile. Allen voran sind sie Spezialisten auf ihrem Gebiet. Egal ob Personalführung, Kalkulation oder die neue Software: Externe Berater kennen sich aus.
Sie versammeln im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit oft eine große Menge an Wissen, auf das der Auftraggeber zurückgreifen kann. Vor allem in Branchen, in denen regelmäßig Veränderungen auf der Tagesordnung stehen, können externe Coaches neues Wissen aufnehmen und vermitteln. Hier können zum Beispiel externe Dienstleister, wie die Agile Scrum Group mit der Agile Coach Ausbildung zum Einsatz kommen, die sich auf sich schnell ändernde Bedingungen spezialisiert haben.
Die Chance auf frischen Wind
Und ein externer Dienstleister bringt noch einen zentralen Vorteil mit sich – seine Objektivität. Durch die Distanz zum Unternehmen sieht er die Probleme von außen. Das führt dazu, dass er neue Ideen und Ansätze einbringen kann, die vorher noch nicht bedacht worden sind. Vor allem dann, wenn konkrete Probleme behandelt werden sollen, für die innerhalb des Unternehmens noch keine Lösungen gefunden wurden, kann eine externe Fachperson frischen Wind bringen. Oft sind sie auch didaktisch geschult und finden mit unkonventionellen Herangehensweisen kreative Lösungswege.
Hürden abbauen – Selbstbewusstsein stärken
Ihre Objektivität kann auch im allgemeinen Umgang mit Mitarbeitern von Vorteil sein. Viele Kollegen empfinden es als unangenehm, von einer Führungskraft gecoacht zu werden. Externe können hier zu einer offeneren Atmosphäre beitragen. Das baut Hürden ab, Bedenken oder Probleme anzusprechen und schafft ein entspannteres und produktiveres Umfeld.
Mitarbeiter bekommen die Chance, sich mit mehr Selbstbewusstsein und Engagement in einen Diskurs einzubringen. Was wiederum die Kreativität beim Brainstorming fördern kann. Insbesondere dann, wenn es um unterschwellige oder offensichtliche Konflikte geht, ist Objektivität ein wichtiges Gut. Wie so oft gilt aber: Die Entscheidung, ob man nun einen internen oder einen externen Coach zu Rate zieht, muss zum Unternehmen passen – und zu seinen Umständen.
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